Christian Barbuia hat gerade seinen Masterstudium Sustainable Marketing und Leadership absolviert. Nach einem Bachelorstudium im Bereich Automobilwirtschaft und ersten Berufserfahrungen bei einem deutschen Automobilhersteller in den USA hat es ihn an die Hochschule Fresenius nach Köln gezogen, um seinen Horizont zu erweitern, wie er sagt.

In seiner Masterarbeit hat er untersucht, welche ökonomischen, ökologischen und sozialen Parameter für die weitere Entwicklung  einer zukunftsfähigen Mobilität von Bedeutung sind. Unser Mobilität, die Art und Weise, wie wir uns und unsere Güter in der Welt bewegen, ist ein konstituierendes Element unserer Gesellschaft und unserer Ökonomie. Deshalb haben Veränderungen im Mobilitätssystem immer auch eine transformative Wirkung im Hinblick auf unsere Gesellschaft und unsere Kultur. Andererseits werden sich transformative Entwicklungen, wie derzeit stattfindende Digitalsierungswelle und die dringend notwendige ökologische Transformation, auch immer in der Gestaltung der Verkehrssysteme niederschlagen. Das geht nicht ohne Reibung vonstatten, wie etwa die emotional geführte Diskussion um Fahrverbote zeigt. Christian Barbuia plädiert deshalb für eine integrale Betrachtung: „Ökonomie, Ökologie und Soziales stehen in wechselseitiger Beziehung zueinander. Technologieoffenheit und Dirigismus werden langfristig keine Probleme in der Mobilität lösen können.“

Das ist auch das Thema unseres Skype Gespräches, das wir Mitte März 2018 geführt haben:

Interview mit Christian Barbuia (Erweiterte Datenschutz-Einstellungen)

Diskussion:

Nach Uber-Crash und der Tesla-Unfall:’Die Vision Zero, eine Welt ohne Verkehrsopfer, ist ein erstrebenswertes Leitbild‘